The facts and evolving from the crisis

The daily announcement of the reproduction value by the Robert Koch Institute now contributes to confusion rather than clarity. Are these numbers estimates or calculations? As for the new media stars, the virologists, the impression increases that above all, mainly attracting attention counts. The public controversy of these experts unsettles an already frightened population – speculations and hypotheses instead of knowledge and methods.

We refer again to our post from April 2nd, 2020. Even then, we already gave a very valid statement about the extent of the expected collapse of the economy.

What are the facts?

  1. An infestation of the population to reach the so-called herd immunity would take two to three years, depending on the propagation speed.

  2. An authorized vaccine is not available in the short term.

  3. There are hopeful approaches for medicines, but no concrete results yet.

  4. The only known effective measures are hygiene, distance, mouth and nose coverings.

  5. Unemployment is temporarily alleviated by short-time work, but overall rising sharply. The German Federal Employment Agency reported an increase in the number of unemployed by 308,000 from March to April, summing up to 2.644 million unemployed people in Germany altogether. In addition, 751,000 short-time jobs were received for up to 10.1 million people in March and through April 26th, 2020. But that does not mean that these people are all working short-time. However, this figure exceeds the numbers during the Great Recession of 2008/2009 by far. In the entire “crisis year” of 2009, there were only notices for 3.3 million people. For comparison: 30 million people in the US have registered as unemployed in the past six weeks.

  6. Germany is facing the biggest wave of bankruptcies since the Great Depression of the 1920s.

The way out of the crisis

There is only one way out of the crisis: an orderly, swift exit from the shutdown in a responsible manner – all known rules must reliably be applied and adhered to sustainably.

Occupational health and safety assume an additional, existential significance here. Our jobs and businesses are at stake. Our whole economic system must be saved!

German Bundestag President Wolfgang Schäuble quite rightly says that state aid cannot replace turnover in the long term. The current approach brings the national debt to more than 80 percent of our gross domestic product. Precisely speaking: more than 700 billion euros of additional debt will ultimately be made by companies that do not pay taxes and social security contributions or that even receive direct support. After all, the money must be repaid. The manufacturing sector accounts for about 18 percent (or about 600 billion euros) of the German GDP. The 700-billion-share of the manufacturing industry in the debt increase is significantly disproportionate. At 25 percent it would be 175 billion euros, at 30 percent it would already be more than 200 billion euros! We are talking about a new debt of more than 25 percent of the total economic output of one year

– with completely inadequate equity resources and return on sales in average.

Prepare for the post-crisis competition now

The competition after the crisis going to be dramatic. Companies that exist only because of external financing will struggle for their existence by all means such as extremely competitive prices. We all have to adapt to that. Efficiency and effectiveness are more important than ever!

Tackle the costs of your products – there is considerable potential.

Improve your procurement. Reduce costs and achieve a higher resilience of your supply chains. Increase the productivity of your value creation.

Consistently question what the customer pays for – and what not. Shorten development times.

Optimize your sales and your logistics.

And finally: secure the ramp-up!

(English translation in progress)

Die tägliche Bekanntgabe des Reproduktionswerts durch das Robert-Koch-Institut trägt mittlerweile eher zur Verwirrung als zu Klarheit bei. Man fragt sich, ob es sich um Schätzungen oder Berechnungen handelt. Bei den neuen Medienstars, den Virologen, gewinnt man zunehmend den Eindruck, dass es vor allem darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen. Der öffentliche Streit dieser Experten verunsichert eine ohnehin verängstigte Bevölkerung. Spekulationen und Hypothesen statt Erkenntnis und Methoden.

Wir verweisen erneut auf unseren Beitrag vom 2. April. Bereits damals haben wir eine sehr valide Aussage zum Ausmaß des zu erwartenden Einbruchs der Wirtschaft gemacht.

Was sind die Fakten?

  1. Eine Durchseuchung der Bevölkerung bis zur sogenannten Herdenimmunität würde je nach Ausbreitungsgeschwindigkeit zwei bis drei Jahre dauern.

  2. Ein zugelassener Impfstoff ist kurzfristig nicht vorhanden.

  3. Bei Medikamenten gibt es hoffnungsvolle Ansätze aber noch kein konkretes Ergebnis.

  4. Die einzig bekannten wirksamen Maßnahmen sind Hygiene, Abstand, Mund- und Nasenmaske.

  5. Die Arbeitslosigkeit wird durch Kurzarbeit vorübergehend abgemildert, steigt insgesamt aber sprunghaft. Für Deutschland meldet die Bundesagentur für Arbeit von März auf April einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 308.000 auf, 2,644 Millionen. Im März und bis zum 26. April gingen darüber hinaus 751.000 Anzeigen für Kurzarbeit ein für insgesamt bis zu 10,1 Millionen Personen. Das heißt aber nicht, dass diese Menschen auch alle kurzarbeiten werden. Diese Zahl übersteigt aber um ein Vielfaches die Anzeigen während der Großen Rezession 2008/2009. Im gesamten „Krisenjahr“ 2009 gab es lediglich Anzeigen für 3,3 Millionen. Zum Vergleich: In den USA haben sich in den vergangenen sechs Wochen 30 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet.

  6. Deutschland steht vor der größten Pleitewelle seit der Weltwirtschaftskrise in den 1920er Jahren.

Der Weg aus der Krise

Es gibt nur einen Weg aus der Krise: Einen geordneten, aber zügigen, Ausstieg aus dem Shutdown. Das kann nur verantwortet werden, wenn alle bekannten Regeln zuverlässig angewendet und nachhaltig eingehalten werden.

Arbeitsschutz bekommt hier eine zusätzliche, existenzielle Bedeutung. Es geht um die Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen. Es geht um die Rettung unseres Wirtschaftssystems!

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagt völlig zu Recht, dass staatliche Hilfe auf Dauer Umsatz nicht ersetzen kann. Das derzeitige Vorgehen bringt die Staatsverschuldung auf über 80 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Diese mehr als 700 Milliarden Euro zusätzlicher Schulden werden am Ende von den Unternehmen gemacht, die die Steuern und Sozialabgaben nicht abführen oder sogar direkte Unterstützung in Anspruch nehmen. Dieses Geld muss ja zurückgezahlt werden. Der Anteil der produzierenden Wirtschaft am BIP beträgt rund 18 Prozent, bzw. etwa 600 Milliarden Euro. Der Anteil an der produzierenden Wirtschaft am Schuldenanstieg von 700 Milliarden ist deutlich überproportional. Bei 25 Prozent wären es 175 Milliarden Euro, bei 30 Prozent bereits mehr als 200 Milliarden Euro! Wir sprechen hier über neue Schulden in der Größenordnung von mehr als 25 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung in einem Jahr. Und das bei durchschnittlich völlig unzureichender Eigenkapitalausstattung und Umsatzrendite.

Jetzt auf den Wettbewerb nach der Krise vorbereiten

Der Wettbewerb nach der Krise wird dramatisch. Unternehmen, die nur noch wegen der externen Finanzierung existieren, werden mit allen Mitteln, sprich Kampfpreisen, um ihre Existenz ringen. Darauf müssen wir uns alle einstellen. Effizienz und Effektivität sind wichtiger denn je!

  1. Gehen Sie an die Kosten ihrer Produkte, hier stecken erhebliche Potentiale.

  2. Verbessern Sie Ihre Beschaffung. Senken Sie die Kosten bei größerer Robustheit ihrer Versorgungsketten.

  3. Steigern Sie die Produktivität ihrer Wertschöpfung.

  4. Hinterfragen Sie konsequent, wofür der Kunde bezahlt und wofür nicht.

  5. Verkürzen Sie die Entwicklungszeiten.

  6. Optimieren Sie ihren Vertrieb und ihre Logistik.

Und last but not least: sichern sie den Hochlauf!